| Morgendämmerung | 04:31 |
| Sonnenaufgang | 06:38 |
| Mittag | 13:18 |
| Nachmittag | 14:55 |
| Maghreb | 20:23 |
| Nacht | 21:32 |
| Mitternacht | 00:13 |

| Inhaltsverzeichnis | |
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Verehrte Leser,
Vorbilder haben für die Erziehung und Bildung des Menschen einen unersetzlichen Stellenwert. Eltern, die von ihrem Glauben sprechen und ihren Kindern die eigenen Glaubensüberzeugungen verstehbar und erlebbar machen, lassen am Glauben teilhaben. Das religiöse Denken und Verhalten unserer Eltern prägt unser eigenes religiöses Verständnis. Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, usw. in der religiösen Auffassung und in Glaubensfragen stehen heute bei vielen Menschen nicht nur aufgrund des weltanschaulichen Pluralismus oftmals Unsicherheit und Zweifel gegenüber. Umso wichtiger sind deshalb Glaubensvorbilder, deren Wahrnehmung von der Religion und positive Beziehung zu Gott uns bei der eigenen Bewusstwerdung und Wahrnehmung der Glaubensinhalte und -lehren unterstützen und leiten können, um mit den Worten Rumis zu sprechen: "Du bist mein Großes Ich geworden, und nie mehr will ich sein das kleine." In allen göttlichen Religionen finden wir solche Vorbilder im Glauben. Der Heilige Qur'an nennt eine Reihe von positiven und negativen Vorbildern für alle Menschen, Frauen und Männer. Aber auch in den religiösen Kulturen und Traditionen finden sich viele Glaubensvorbilder, deren bedingungslose Gottergebenheit und paradigmatische Praktizierung ihres Glaubens Zuversicht und Vertrauen schenken. Im Islam kennen wir viele derartige Vorbilder, deren Lebensgeschichten uns helfen, unsere eigenen Sorgen, Ängste und Zweifel zu relativeren und unsere Hoffnungen, Lebensinhalte und -ziele eventuell neu auszurichten und zu definieren.
Redaktion Al-Fadschr